von Dave

von Simon

Samstag: Heimreise

Um 6.45 Uhr gingen wir auf um Zmorge zu essen und fertig zu packen. Wir assen und packten und liefen irgendeinmal herunter. Unten wartete ein Taxi auf uns und brachte uns zum Bahnhof. Endlich gingen wir auf den Zug und fuhren nach Thun. Jetzt sind wir da!

von Reto

Freitag: Mehrseillängen

Heute standen wir um 7.45 Uhr auf. Um 8 Uhr frühstückten wir. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf. Ich, Enya, Paula, Madlaina und Simone kletterten die eine, Dave, Reto, Flavio, Daniel und Lukas die zweite Route. Wir kletterten nur drei Längen und seilten uns dann ab. Flavio verwettete sein Dessert mit Lukas, weil er glaubte Simone lässt uns herunter. Wir assen Zmittag und boulderten noch. Wir liefen zur Hütte zurück und fuh-ren dann noch lange Tyrolienne. Beim Schuhe ausziehen rissen Daniel die Hosen auf.

Zum Znacht gab es Gerstensuppe, Salat, Pizza und Dessert. Wir werden noch Wer-wölflen und um halb Elf Uhr schlafen gehen.

Am Nachmittag gingen wir an einen grossen Brocken und kletterten dort noch ein paar Routen. Jetzt bin ich in der Kröntenhütte und esse feinen Apfelkuchen. Mhhh…

von Daniel

Donnerstag: Hochtour Krönten (3108 m ü. M.)

Heute machten wir eine Hochtour auf den Krönten. Wir standen um 4 Uhr auf. Danach Frühstückten wir alleine. Um 5.15 Uhr gingen wir Richtung Krönten. Wir spazierten über Stock und Stein, Schnee und Gletscher. Wir brauchten etwa 6h. Vor dem Gipfel mussten wir noch klettern! Danach auf dem Gipfel assen wir unser Zmittag. Als wir fer-tig waren seilte uns Lukas ab. Danach rutschten wir auf dem Schnee herum. Unten an-gekommen mussten wir uns umziehen. Um 3.45 Uhr gingen wir zum See und ich war der einzige der abtauchte!!!

von Flavio

Am Donnerstag gingen wir um 5 Uhr und lauften 6h auf den Krönten. Beim herauflau-fen sahen wir 3 Frösche. Zuerst ging es über Steine und dann über Schnee und Glet-scher. Kurz bevor wir auf dem Krönten waren mussten wir noch klettern. Oben genos-sen wir die Aussicht! Wir assen unsere Sandwichs und seilten uns ab bis wir wieder auf dem Grat waren. Dort lauften wir entlang bis wir beim Gletscher waren. Dort rutsch-ten wir herunter, wir flogen fast immer um und wir hatten alles voller Schnee! Unten angekommen fingen Dave und ich Frösche. Als wir bei der Hütte waren bekamen wir Kuchen, Rivella und Coca Cola. Danach gingen wir an den See, ein paar wollten baden aber sie ka-men schnell wieder heraus weil das Wasser war eiskalt! Dann fingen wir alle Frösche und liessen sie wieder frei.

Dann gingen wir auf die Tyrolienne und bombardierten uns gegenseitig mit dreckigen Schneebällen.

von Enya, Madlaina & Paula

Mittwoch: Wasserfall

Nach einem grossen Frühstück gingen wir mit zwei Seilen „bewaffnet" Richtung Schlucht. Zuerst seilte Lukas uns einen steilen Abhang hinunter. Von dort seilten wir nochmal ein Stück hinunter. Nun ging‘s mit dem Tyrolienne über den Bach. Nachdem alle drüben waren ging’s mit einem zweiten Seil zurück. Nun mussten wir lange durch einen Sumpf zurück laufen in dem es viele Frösche hatte.

von Daniel & Dave

Dienstag: Klettern & Tyrolienne

Wir gingen klettern im Klettergarten „Wetterfest".

www.jo-bluemlisalp.ch

Montag: Anreise

Wir trafen uns um 8 Uhr am Expressbuffet. Dave hatte noch ein Problem mit dem Schlafsack, der war mega gross und schwer. Roland hatte Dave einen Hüttenschlaf-sack, zmitzt auf dem Bahnhof packten sie um. Im Zug spielten wir Werwölfe. Dann kam ein Taxi und fuhr uns ein Stück den Berg hinauf. Danach assen wir Zmittag und wanderten in die Hütte. Bald gibt’s Znacht und dann eine wohl lange Nacht…

mit dabei:

Daniel, David, Enya, Flavio, Madlaina, Paula, Reto, Simon

Leitung:

Simone & Lukas

J+S Jugendbergsteigerlager
Nach mehr oder weniger individueller Anreise wurden am Sonntag zwei Stärkegruppen gebildet. Am Montag lehrten uns die beiden Bergführer Markus Wyrsch und Andi Ulrich verschiedenste Knoten, z.B. gesteckter Prusik, Prahaska und viele mehr. Sie erklärten uns Vor- und Nachteile von Bulin + Co. Am Nachmittag kletterten wir im Klettergarten und lernten viel über richtige Technik beim Klettern. Am Dienstag gingen wir in die Nähe des Obersees, welcher nach diesem Lawinenwinter noch mehr einem Gletscher glich. Zuerst machten wir Schneerutschtraining, das heisst extra ausrutschen und sofort richtig bremsen wenn’s bergab geht. Anschliessend lernten wir die "Österreicher Spaltenrettung". Am Mittwoch gingen wir in geteilten Gruppen auf das vorder-Päüggenstöckli. Die eine Gruppe kletterte über die eine Ausbildungsroute mit Schwierigkeits-grad II - III. Die andere machte en "Zuger Express" bis zum V Schwierigkeitsgrad. Danach wollten wir an den schönen Platten noch eine bis zwei Routen einrichten, doch dieses Vorhaben fiel ins Wasser, da es zu Gewittern begann. Der Donnerstag war ausgefüllt mit der Wandertour "Panoramaweg" Kröntenhütte - Leutschachhütte - Leidpass - Kröntenhütte. Wir setzten die Wegsicherungen wieder in Stand. Stahlseile welche mit 12 mm Bohrhaken befestigt waren, wurden im Winter durch die gewaltigen Schneemassen beschädigt oder aus den Verankerungen gerissen. Am Freitag gab es eine wunderbare Tour auf das Adlerspitzli und den Spannort (3100m und 3198 m). Einen besonderen Reiz hatte diese Tour. Zuerst bildeten wir 3-er Seilschaften über den 2.5 Km langen Gletscher. Anschliessend ging’s über die Nordflanke des Spannorts aufs Adlerspitzli und zurück durch steile Couloirs auf den Spannort. Der Abstieg war nicht so schwierig. Die Route führte über Fels der zu bezwingen war. Zurück ging es wieder über den Gletscher. Nachher konnten wir fast den ganzen Weg zur Hütte hinunter rutschen. Der Samstag war Abstiegstag. Auch wenn das Wetter nicht perfekt war, so war das Lager und das Essen einfach wunderbar. Ein Lager oder ein Besuch auf der Hütte ist allen Bergsteigern ob Jung oder Alt zu empfehlen, welche etwas übers Klettern, Gletscherbegehen sowie Pflanzen und Gestein in der Umgebung lernen möchten.

 David Hodel + Gilles Candel
Neue Zürcher Zeitung
Herrliche Aussichten - Wandern und Klettern im wildromantischen Erstfeldertal. Wer das Erstfeldertal erwandern und entdecken will, muss sich Zeit nehmen. Vom Eisenbahnerdorf führt eine kurvige Strasse hinauf ins westlich von Erstfeld über einer steilen Wandstufe gelegene Tal. Für ein paar Franken kann man sich bis weit ins Tal chauffieren lassen. Dies lohnt sich, schliesslich macht das Wandern auf der geteerten Strasse nicht nur keinen Spass, sondern ist auch sehr ermüdend. Gut eineinhalb Stunden braucht man zu Fuss von Erstfeld bis Bodenberg. Die Emsigkeit des Eisenbahnerdorfes und das Gedröhne der Gotthardautobahn liege nun weit hinter uns. Wohltuend die Ruhe des wildromantischen Tals und das endlose Rauschen des Alpbachs. Jetzt heisst es den Weg unter die eigenen Füsse zu nehmen, über die Metten Richtung Chüeplangg bis zu einer Weggabelung. Hier muss sich der Wanderer entscheiden welchen Weg er hinauf zur Kröntenhütte nehmen will. Die etwas einfachere, dafür aber auch längere Route über die Chüeplangg oder den kürzeren Weg über den Geisspfad, ein steiler Aufstieg im Zickzack und über Tritte, der manchen Tropfen Schweiss kostet. Auf dem Bänklein bei der sogenannten "Hutzitanne" ist eine kurze Rast angesagt. Zeit, etwas zu trinken und frische Heidelbeeren zu naschen, günstige Gelegenheit aber auch die herrliche Aussicht ins Erstfeldertal zu geniessen. Auf der rechten Talseite stehen die dunklen Gneisgräte und Zacken der Kröntengruppe, auf der linken streben die hellen Kalkwände der Geissberge und des Fläugenfadhorns gegen den Himmel. Abgeschlossen wird das Tal durch den mächtigen Schlossberg, die Schlossberglücke und den Glattfirn, hinter dem die Zacken des Spannortes aufragen. Über vom Gletscher abgeschliffene Steinplatten und einer eindrücklichen Gletschermühle vorbei geht es weiter. Nach rund zwei Stunden taucht die Kröntenhütte auf. Die 1921 erbaute und 1940 erweiterte Hütte mit ihren 86 Schlafplätzen ist Eigentum der Sektion Gotthard des SAC und wird seit Jahren vom versierten Bergführer Markus Wyrsch und seiner Frau Irene geführt. Während ihre Kinder Corinne, Dominik und Tanja neben der Hütte in einem kleinen Schwimmbecken planschen, erklärt uns Markus Wyrsch "seine Bergwelt", die Gipfel von Krönten, Zwächten, Spannort und Schlossberg, den Übergang zur Leutschachhütte über den engen Ruchpass oder die Kletterrouten an den Felsen des Päuggenstöcklis. Wenn es die Zeit erlaubt, dann macht Hüttenwart Markus Wyrsch auch eine Führung in die umliegenden kleinen Hochmoore zeigt den erstaunten Laien, dass hier oben auf 1900 Metern über Meer fleischfressende Pflanzen wie der Sonnentau vorkommen. Nach dem Zimmerbezug und dem Abendessen kann man vor der Hütte noch das Alpenglühn bewundern. Tagwache ist kurz nach 4 Uhr. Nach einem währschaften Frühstück geht es noch im Dunkeln los, zusammen mit Bergführer Markus Wyrsch Richtung Krönten, mit 3107.7 Metern der höchste und meistbesuchte Gipfel der Kette, der aus zwei durch eine etwa 10 Meter tiefe Scharte getrennte Gipfeltürmen besteht. Von der Kröntenhütte führt der Weg in den Kessel des Obersees, von hier über Grasfelder, Geröll und Schneefelder zum Oberseemandli. Über den Graw-Stock erreicht man den Glattfirn. Angeseilt und mit Steigeisen geht es über den Gletscher weiter zum breiten Schnee- und Schuttrücken des Krönten-Westgrates und über diesen schliesslich zum westlichen Gipfelturm. Dieser ist laut dem SAC-Führer "Urner Alpen West" leicht zu besteigen. Dennoch war ich froh, dass Markus Wyrsch mit von der Partie war und uns sicher auf den Gipfel führte. Kurze Zeit liessen wir unsere Blicke in die Ferne schweifen. Nachdem wir uns verpflegt hatten, nahmen wir den Abstieg unter die Füsse. Nach der Rückkehr vom Krönten hiess es Abschied nehmen von der Kröntenhütte und der Familie Wyrsch. Wir entschieden uns diesmal für die längere Route. Zuerst ging es hinunter zum idyllischen Fulensee. Ziemlich steil ging es dann hinab auf die Chüeplangg hinab auf die Chüeplanggalp. Im Hintergrund der imposante Abbruch des Schlossberggletschers. Diesen Gletscher wollte man in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts wirtschaftlich nutzen. 1877 erhielt ein Luzerner von der Urner Bezirksgemeinde die Bewilligung, am Gletscher Eis auszubeuten und es mit der Hilfe einer Seilanlage zu Tal zu befördern. Anschliessend sollte das Eis per Bahn in die übrige Schweiz transportiert und für teures Geld an Bierbrauer, Wirte und Lebensmittelhändler weiterverkauft werden. Doch das Geschäft mit dem Eis aus dem Erstfeldertal klappte nicht. Der Luzerner verkaufte seine Konzession einem Basler Politiker. Aber auch diesem brachte das Unternehmen in den Urner Bergen nichts als Ärger. Geblieben sind das Eis und die riesigen Wassermengen, die während der Schneeschmelze im Alpbach zu Tal stürzen. Dem Bach entlang geht es nun talauswärts Richtung Erstfeld. Durch den fast schon märchenhaften Sulzwald erreicht man schliesslich wieder Bodenberg.               Ambros Zgraggen
Kinderbergsteigen

Am Sonntag fuhren wir zum Bahnhof Erstfeld. Nach einem kurzen Missverständniss fuhren wir zu Markus. Dort durften wir das meiste Gepäck für den Helikoptertransport lassen. Dann liefen wir auf die Kröntenhütte.

Montag
Wir haben im Klettergarten die einfacheren Routen geklettert. Wir sind im oberen Klettergarten sehr viele Routen geklettert.

Dienstag

Am Morgen hat es geregnet. Am Nachmittag gingen wir beim Obersee die sogenannte Rutschtechnik üben.
 
Mittwoch

Heute liefen wir auf  den Ruchpass (2657 m) und wollten hinunter auf die Leutschachhütte und über die Schneefelder wieder zurück. Als wir oben waren fing es an zu schneien. Markus entschied, dass wir wieder zurückgehen. Auf der Hütte spielten wir "Meier" und Karten.

Donnerstag

Wir waren um unteren Klettergarten und übten Routen. Nach dem Mittagessen machten wir ein Seilbähnli und seilten uns mit dem 8-er ab.
 
Freitag

Tagwache 06.00 Uhr, Morgenessen und bereitmachen für die Kröntentour. Bis auf den Gipfel (3107) brauchten wir 3Std 48 min. Als wir oben waren hatte es leider Nebel. Hinunter rutschten wir über die Schneefelder.

Samstag
Heute mussten wir den Schlafsaal putzen, packen und Abschied nehmen. Über die Chüeplangg ging es wieder hinunter nach Erstfeld. Danke an Irene und Markus und Beat für das lässige Lager. Das Essen war super und die Stimmung toll. Nächstes Jahr kommen wir wieder.

Mark Schuler / Stephanie Walker
Tourenberichte